Nachhaltige Landwirtschaft auf dem Guckertshof!
Auf dem Guckertshof hier in Mannheim bauen wir auf unseren Ackerflächen vor allem Körnermais, Mahl- und Futtergetreide, Kartoffeln und Spargel an. Einen großen Teil unserer Äcker haben wir 2024 auf biologischen Anbau umgestellt. Wir wollen aber nicht nur biologisch wirtschaften, sondern auch regenerativ, d.h. dadurch, dass wir so wenig wie möglich pflügen, soviel wie möglich Ernterückstände einarbeiten und die Äcker fast das ganze Jahr begrünen, bauen wir aktiv Humus auf und CO2 wird im Boden eingebunden. Das danken uns unsere eifrigsten Mitarbeiter: die Regenwürmer, die den Boden beleben und stabilisieren. Somit betreiben wir nicht nur eine umweltschonende, sondern auch eine klimafreundliche Landwirtschaft.
Um bedrohte Tierarten zu schützen, nehmen wir an verschiedenen Programmen teil. (Lerchenfenster für den Schutz der Feldlerche, Streifenbewirtschaftung und Verzicht auf Ernte für den Feldhamsterschutz)
Unsere Mastschweine auf dem Guckertshof stehen in hellen, luftigen Boxen und werden mit Getreide, Kartoffeln und gentechnikfreiem Bohnenschrot langsam und schonend gefüttert.Dem Guckertshof ist der Schölzhof in Scharbach im Odenwald angeschlossen. Der Schölzhof ist ein Grünlandbetrieb (Wiesen und Weiden) mit etwas Ackerbau. Hier halten wir ca. 60 Mutterkühe mit ihrer Nachzucht (Kälber, Rinder, Mastbullen). Die Rinder gehören der feinen, französischen Fleischrinderrasse „Limousin“ an, die sich durch besonders zartes, leichtmarmoriertes und doch nicht zu fettes Fleisch auszeichnet. In unserer Herde sind drei Deckbullen im Einsatz, die für Nachwuchs sorgen. Die Kälber trinken ca. neun Monate an der Mutter und werden anschließend schonend mit betriebseigenem, rein pflanzlichem Futter aufgezogen. Die Tiere haben den Sommer über Weidegang. Im Winter befinden sie sich in hellen, luftigen Ställen mit Stroheinstreu. Der Schölzhof ist seit 2013 Bio-zertifiziert. Durch die langsame Mast ist das Fleisch ausgereift, zart und etwas marmoriert.
